Jetzt ist Handeln angesagt
Leserbrief von A. Wolf zu diversen Artikeln in der LIZ zur historischen Hitze und Dürre
Die einen reiben sich verwundert die Augen, andere sehen sich in ihren schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Wir haben die fünfte Hitzewelle des Jahres hinter uns. Was vor kurzem noch undenkbar war, wurde Tatsache: Die Schweizer Landschaft gleicht derjenigen eines mediterranen Landes. Temperaturen von über 35 Grad, verdorrte Wiesen und Wasserknappheit bestimmen den Alltag. Der Bauernpräsident rechnet mit Schäden in der Landwirtschaft von weit über 500 Millionen Franken. Vor zwei Jahren hatten wir in der Schweiz Hochwasserschäden von rund 1 Milliarde Franken. Die Extreme werden mit der Klimaerwärmung weiter zunehmen und damit auch die Kosten für die Schäden. Da würde es sich lohnen, endlich mehr in den Klimaschutz zu investieren!
Anstatt in Ohnmacht zu verharren, kann jeder und jede von uns im Kleinen beginnen zum Beispiel mit der Unterstützung der Mobiliätsboninitiative, die klimafreundliches Reisen fördern möchte. Was sonst noch zu tun wäre, wissen wir ja schon lange…
Andreas Wolf, Gemeinderat Grüne, Dietikon